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Die Programme

ANGST UND ANDERE HASEN (ab Herbst 2011)

Im neuen Programm des Gewinners des Prix Pantheon 2011 und weiterer 14 Kabarettpreise bekommen Sie es mit der Angst zu tun.
Denn es gibt über 600 anerkannte Phobien - Zeit also für ein Kabarettprogramm zu diesem Thema.

Frank Fischer, selbst geplagt von Flugangst und zahlreichen anderen Phobien und bekennender Hypochonder, zeigt in vielen kleinen Geschichten, dass in dem Thema mehr Komik steckt, als man vermutet. So bezeichnet Hippopotamomonstrosesquipedaliophobie beispielsweise die Furcht vor langen Wörtern.

In zwei Stunden erfahren Sie unter anderem, warum Ängste vor ungefährlichen Dingen weiter verbreitet sind als die Angst vor realen Gefahren. So haben viele Menschen in Europa unbegründet Angst vor Schlangen, stellen sich aber sorglos samstags bei IKEA an der Kasse an. Auch die Angst vor Spinnen ist weit verbreitet, sehr viel seltener hingegen die Angst vor Spinnern.

Frank Fischer plaudert munter drauf los, schweift vom Thema ab (es geht ja auch noch um andere Hasen) und erweckt im Laufe des Abends zahlreiche Personen zum Leben. Dabei zeigt er anschaulich, dass auch die Angst vor Herbert Grönemeyer oder der fränkischen Bäckereifachverkäuferin durchaus berechtigt ist.

Warnhinweis: Das Programm nähert sich der Angst von der humorvollen Seite. Zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen befragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. Wenn Sie aber zum Lachen nicht alleine in den dunklen Keller gehen möchten, dann sind Sie genau richtig. Nur keine Angst!

● Dauer: 2 x 45-50 Minuten.
● Auszüge aus dem Soloprogramm sind möglich.


DEUTSH ALS FREMDSPRACHE

Ein Deutschkurs in der Volkshochschule, zu dem Frank Fischer seinen spanischen Kumpel Otto Gonzales samt dessen Vater begleitet, ist Ausgangspunkt für eine vergnügliche Doppelstunde, in der sich der “Geheimtipp der deutschen Kleinkunstszene” (Ottfried über Frank Fischer) Gedanken über die Wirkung der deutschen Sprache auf Ausländer, Inländer und die Absurditäten des Alltags an sich macht.

Dabei erweckt er bekannte und unbekannte Personen zum Leben und schlüpft blitzschnell in deren Rolle. Herbert Grönemeyer im Duett mit Udo Lindenberg genauso wie der schwäbelnde Single, der im Radio nach seiner Traumfrau sucht. Ob die Auseinandersetzung mit unbekannten Bonussystemen an der Tankstelle („Sammeln Sie Swops?“) oder die Probleme werdender Eltern bei der Namensfindung ihres Kindes, meist sind es kleine, alltägliche Beobachtungen und Begegnungen, die Frank Fischer zu abstrusen und verblüffenden Gedanken anregen.

Was ist zu beachten, wenn man mit Haustieren spricht? Warum sollte man Hinweisschilder im Supermarkt nicht zu wörtlich nehmen? Und wieso schaden Handytarife mit 40 Inklusiv-Tagen im Monat der Weltwirtschaft? Frank Fischer findet Antworten auf Fragen, die bisher noch niemand gestellt hat und lässt seine Zuschauer gerne an seinen zahlreichen amüsanten Erlebnissen teilhaben. Seien es die Missverständnisse bei der Wegbeschreibung in englischer Sprache oder der Besuch eines Lachseminars, in dem er gelernt hat, seinen Namen zu lachen. Und spätestens, wenn Deutsche im Fernsehen aufgrund ihres starken Dialekts untertitelt werden, kann einem die eigene Sprache durchaus als Fremdsprache vorkommen.

PS: Das Wort "Deutsh" ist übrigens absichtlich falsch geschrieben. Warum das so ist? Tja, schauen Sie sich das Programm an, da wird's aufgelöst.

● Dauer: 2 x 45-50 Minuten.
● Auszüge aus dem Soloprogramm sind möglich.